Integratives TherapiezentrumDialog Westerkappeln / Lotte

Schluckstörungen

Dysphagie

Die Dysphagie ist eine Störung des Schluckvorgangs, die durch Erkrankungen mit strukturellen Veränderungen der am Schluckvorgang beteiligten Organe entstehen kann (z.B. Fehlbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Mittelgesicht- oder Kieferfrakturen).

Eine Schluckstörung kann auch durch krankhafte Prozesse im Zentralnervensystem (Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma etc.), oder durch Erkrankungen der Hirnnerven (Tumore) und Muskelerkrankungen verursacht werden. Ob und in welchem Ausmaß die Dysphagie besteht, hängt von dem Sitz der jeweiligen Schädigung ab.

Wann spricht man von einer Dysphagie?

Anzeichen einer Dysphagie sind:

Aufgrund der Gefahr einer Mangelernährung und Aspiration (= Verschlucken) besteht bei der Dsyphagie eine lebensbedrohliche Situation. Hier ist zunächst eine ärztliche Abklärung durch Untersuchung der am Schlucken beteiligten Organe und/oder eine Röntgendarstellung des Schluckvorganges erforderlich.

Nach ärztlicher Abklärung kann dann eine logopädische Behandlung folgen.

Logopädische Behandlung:

Zusammen mit dem Betroffenen werden je nach Schweregrad der Dysphagie Übungen zur Wiederherstellung der gestörten Funktionen und Schlucktechniken erarbeitet, um eine ausgewogene und aspirationsfreie Ernährung zu ermöglichen.